Informationstechnik und Behinderung



Titelbild FIfF-Kommunikation 2/2000

FIfF-Kommunikation 2/2000:

"Informationstechnik und Behinderung"

Redaktion: Ralf E. Streibl



Autorinnen und Autoren des Heftes

Quelle: FIfF-Kommunikation, 13. Jahrgang, Heft 2.


Riccardo Bonfranchi

Dr. paed., Sonderschullehrer und Diplom-Pädagoge. Studium und Promotion in Sonderpädagogik an der Universität Köln. Tätigkeit als pädagogischer Leiter in einem Resozialisierungsheim in Köln sowie als Sonderschullehrer und Leiter einer Sonderschule im Kanton Baselland. Entschliesst sich nach elfjähriger Praxis in die Erwachsenenbildung zu wechseln und unterrichtet seit 10 Jahren angehende LehrerInnen für Menschen mit geistiger Behinderung in Bern.



Jacques Bruch

Dipl.-Inform.. Nach dem Studium (Universität Karlsruhe) Forschungsarbeit am Centre de Recherche Public Henri Tudor (http://www.crpht.lu) in Luxemburg (u.a. Informationstechnologien für Hörgeschädigte). 1994 Gründung des technologischen Ressourcenzentrums für Hörgeschädigte 'Centre de Ressources Technologiques pour Personnes Malentendantes a.s.b.l., welches seit 1998 in die Services Audiophonologiques des Gesundheitsministeriums (http://www.etat.lu/MS/DIR_SANT/INDEX.HTM) in Luxemburg integriert ist.



Wolfgang Breul

Sonderschullehrer an der Schule für Körperbehinderte (SfK) Bremen, aktives Mitglied und Referent bei "ISAAC - Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation" (Internatinal Society for Augmentative and Alternative Comminication). Seit 1993 Etablierung des Fachbereiches "Unterstützte Kommunikation" und der "Beratungsstelle für Schreib-, Lern- und Kommunikationshilfen" an der SfK Bremen; Lehraufträge an der Uni Bremen (Behindertenpädagogik): "Unterstützte Kommunikation", "Computer in der Behindertenpädagogik"; seit 1998 Teilabordnung an das Landesinstitut für Schule (Landesbildstelle Bremen) mit dem Tätigkeitsbereich: "Kommunikations- und Arbeitshilfen in der Sonderpädagogik (KAiS)"



Anke Detering

Heilerziehungspflegerin. Berufliche Tätigkeit seit 13 Jahren bei der Lebenshilfe im Geistigbehindertenbereich. Studentin der Behindertenpädagogik/Lehramt mit den Schwerpunkten der Lern- und Sprachbehindertenpädagogik im 6. Semester an der Universität Bremen.



Ute Doeker

studiert Behindertenpädagogik und Kunst im 12. Semester an der Universität Bremen.



Michael Huber

Dr. rer. nat., ist Professor am Fachbereich Elektrotechnik/Informationstechnik der FH Kaiserslautern, Lehrgebiete sind Mathematik, Algorithmen, Software-Technik.



Wolfgang Irresberger

Ingenieur und Diplom-Kaufmann. Studium der Elektrotechnik an der HTL Mödling / Wien, dann Tätigkeit in einem Konstruktionsbüro in Johannesburg/Südafrika bis zu einem Autounfall mit Folge Querschnittslähmung (Tetraplegie). Studium der Betriebswirtschaft (Schwerpunkte: Informatik, Operation Research) an der Universität Regensburg, danach Dozent in der beruflichen Rehabilitation. Seit 1988 Geschäftsführer der Firma SYSTEMA-4 GmbH, Leiter der Entwicklung von computerunterstützten Hilfssystemen für Behinderte. 1992 EU-TIDE-Projekt "Communication aids for the Handicapped", gemeinsam mit dem Centrum für Informations- und Sprachverbeitung der Uni München und der Groupe Intelligence Artificielle der Uni Marseille.



Wolfgang Jantzen

Dr. phil., Sonderschullehrer und Diplom-Psychologe. Seit 1974 Professor für Behindertenpädagogik an der Universität Bremen.



Fritz Krückeberg

Prof. Dr., geb. 1928 in Dassel bei Göttingen, studierte in Göttingen Mathematik und Physik. Erste Informatikpraxis 1957 an der "G1" des Max-Plank-Instituts Göttingen. 1957-59 Industrieinformatiker bei BASF, 1961 Promotion in Bonn, 1969 Lehrstuhl in Bonn (Angew. Mathematik). 1970-80 Vorstandsvorsitzender der GMD, 1981-93 Institutsleiter "Methodische Grundlagen" der GMD. 1986-89 Präsident der GI. 1993 emeritiert. Forschungsveröffentlichungen und Vorträge über Zahlentheorie, Numerische Methoden mit Fehlersicherung ("Verifikationsnumerik"), Bürokommunikation, Ergonomie, Grundlegende humane Anforderungen an die Informatik.



Axel Lankenau

Dipl.-Inf., studierte an der Universität Bremen Informatik. Seit Herbst 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AG Kognitive Robotik (Prof. Dr. Krieg-Brückner), derzeit gefördert durch das Schwerpunktprogramm "Raumkognition" der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Projekt "Rolland" zuständig für Sicherheitsaspekte, Lokale Navigation und Selbstlokalisation. Dies sind auch die Themen seiner in Arbeit befindlichen Dissertation.



Frank Leidermann

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technologie und Arbeit (ITA) an der Universität Kaiserslautern (http://www-ita.sozwi.uni-kl.de). Er hat an derselben Universität Informatik studiert und arbeitet seitdem in den Bereichen Zugänglichkeit von IuK-Technologien, Software-Ergonomie sowie Benutzerqualifizierung.



Klaus Moosbrugger

ist Pädagogische Fachkraft an der Schule für Körperbehinderte Ludwigshafen



Bernd Rehling

ist Gehörlosenlehrer i.R. und selbst schwerhörig. Zusammen mit einem Team Betroffener betreibt er den "Taubenschlag" (http://www.taubenschlag.de), eine Website für Hörgeschädigte. Als Lehrbeauftragter an den Universitäten Münster und Hamburg setzt er sich dafür ein, neue Medien und speziell das Internet für hörgeschädigte Kinder nutzbar zu machen.



Thomas Röfer

Dr. ing., Informatikstudium an der Universität Bremen. Anschließend Doktorand im Graduiertenkolleg "Raumorientierung und Handlungsorganisation Autonomer Systeme", gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Freien Hansestadt Bremen. Seit 1997 arbeitet er in dem DFG-Schwerpunktprogramm "Raumkognition". Derzeit wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Mathematik/Informatik an der Universität Bremen.



Helmut Schäfer

ist Sonderschullehrer an der Schule für Körperbehinderte Ludwigshafen



Jochen Schneider

Studium der Informatik an den Universitäten Rostock und Bremen. Derzeit Promotion an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg an der Fakultät für Informatik im Bereich Interaktive Systeme.



Rolf Schulmeister

Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie, abgeschlossen 1969 mit Promotion zum Dr. phil.. 1970 Gründer des Interdisziplinären Zentrums für Hochschuldidaktik der Universität Hamburg, 1976 Ernennung zum Professor für Hochschuldidaktik. Schwerpunkt heute: Multimedia-Entwicklung und Multimedia-Didaktik. 1987 Gründung des Instituts für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser im Fachbereich Sprachwissenschaften (zus. mit Prof. Dr. S. Prillwitz). Seit 1993 zusätzlich: Lehre im Studiengang Medien und Medienkultur des Fachbereichs Sprachwissenschaften.



Ralf E. Streibl

Diplom-Psychologe; nach dem Studium (Universität Erlangen) und einem Intermezzo in der freien Wirtschaft mehrjährige Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Informatik an der Universität Bremen (Angewandte Informatik / Informatik und Gesellschaft), seither Lehrbeauftragter an der Universität Bremen (u.a. "Informationstechnik und Behinderung") sowie Dozententätigkeit in der Erwachsenenbildung. Zusatzausbildung "Rhythmische Erziehung" beim Bildungswerk Rhythmik. Mitglied des FIfF-Vorstandes.



Monika Ullmann-Huber

ist Sonderschullehrerin an der Schule für Körperbehinderte Ludwigshafen



Carmen Ullrich

M.A., Studium der Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie in Hamburg und Paris, Redaktionsleiterin Online bei GiveMe5 GmbH in Hamburg, zuvor Online Redakteurin bei Premiere Medien GmbH in Hamburg.



Harald Weber

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Assistive Technology & Human-Computer Interaction am Institute of Computer Science, Foundation of Research and Technology - Hellas (ICS-FORTH), Heraklion / Kreta (http://www.ics.forth.gr/proj/at-hci). Er studierte Informatik an der Universität Kaiserslautern und promovierte an derselben Universität im Fach Wirtschaftwissenschaften, Schwerpunkt Arbeitswissenschaft.



Klaus-Peter Wegge

Diplom-Informatiker, arbeitet seit mehr als 10 Jahren im C-LAB, einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Universität Paderborn und der Siemens AG. Arbeitsschwerpunkte sind Benutzerschnittstellen für sehbehinderte und blinde Menschen, Audio-, Sprach- und Internet-Technologie. Aktuelle Projekte: "Internet und Linux für Blinde". Berater im Project Team "Design for All" der Europäischen Kommission. Innerhalb und außerhalb des eigenen Unternehmens als Consultant im Bereich "Design for All" und "Assistive Technologies" tätig. Herr Wegge ist blind und kennt somit aus eigener Erfahrung die Probleme und Hindernisse für behinderte Menschen in unserer modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft.


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Quelle: FIfF-Kommunikation, 13. Jahrgang, Heft 2.
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Hinweise und Anmerkungen bitte an Ralf E. Streibl.
Letzte Änderung: 03.07.2000

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