Vortragsveranstaltung

Informatik-Forschung für den Krieg?

Ist es möglich, zivil zu forschen, ohne einen Beitrag zum Waffenbau zu leisten?


am 31. Mai 1995, 14.00 bis 18.00 Uhr
im Gästehaus der Universität Bremen

ca. 60 TeilnehmerInnen


In Zeiten sinkender Rüstungshaushalte wird nach neuen Wegen gesucht, die Forschung für militärische Ziele weiterhin auf hohem Niveau aufrecht zu erhalten. Mit dem sogenannten "Dual-Use"-Konzept werden militärische Interessen bereits bei der Themenfindung und Prioritätensetzung durchgesetzt. Angesichts dieser gewollten Durchmischung ziviler und militärischer Forschung stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch möglich ist, ausschließlich für zivile Zwecke zu forschen. Sind wir als Informatikerinnen und Informatiker nicht ständig mit dem Militär konfrontiert? Kann nicht jeder Bilderkennungsalgorithmus, jedes computergestützte Hilfsmittel für Behinderte letztlich für den Krieg verwendet werden?

Dazu sprachen auf der Veranstaltung:


Veranstalter:
Universität Bremen - Informatik-Kolloquium
FIFF - Regionalgruppe Bremen


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Letzte Änderung: 13.11.1998